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FORMBEWUSSTSEIN
In der Kulturraumflotte bedeutet Formbewusstsein aufmerksam zu sein für das, was da ist. Wenn Mittel begrenzt sind, wird Formbewusstsein zu einer Haltung des genauen Hinsehens. Es lenkt den Blick auf vorhandene Materialien, auf einfache Strukturen, auf das Potenzial im Unscheinbaren.
Formbewusstsein hilft, Ressourcen achtsam einzusetzen und aus Wenigem Vieles entstehen zu lassen. Formen werden nicht verbraucht, sondern weitergedacht, umgenutzt, geteilt. Gestaltung entsteht aus Notwendigkeit und Imagination zugleich. Sie wächst aus dem gemeinsamen Tun und dem Vertrauen in kollektive Lösungen.
So wird Formbewusstsein in der KuRF zu einem verbindenden Element. Es schafft Klarheit, fördert Zusammenarbeit und ermöglicht ein Leben und Arbeiten, das bewusst, flexibel und nachhaltig ist. In begrenzten Räumen und mit begrenzten Mitteln entsteht so ein offener Gestaltungsraum, der Wandel zulässt und Teilhabe ermöglicht.
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